Am 11. April 2012 waren die Vorstände der Plattform „wohnen bei uns“ in der Handwerkskammer zu Leipzig geladen.
Seit 2011 unterstützt die Plattform „wohnen bei uns“ die Kinderpatenschaften Leipzig und hat in diesem Rahmen unter anderem das Fotoprojekt „Generation Eisenbahnstraße“ begleitet.

Der Leerstand ist für die Leipziger Wohnungsgenossenschaften „aus wirtschaftlicher Sicht ein riesiges Problem“. Im Kampf dagegen fordern die in der Plattform zusammengeschlossenen vier Gesellschaften von der Lokalpolitik einen Blick auf die Gesamtstadt, mehr Flexibilität in der Stadtentwicklung und einen Lastenausgleich der Marktteilnehmer.

Die Kommunale Wohnungsgesellschaft Erfurt mbH (KoWo) erzeugte im Jahr 2010 positive gesellschaftliche Effekte im Umfang von 3,1 Millionen Euro. Das belegt eine Studie zur Sozialrendite, die das Unternehmen kürzlich präsentierte.

Die vier Leipziger Plattform-Wohnungsgenossenschaften schlagen Alarm. Die Mehrkosten der Regelungen zur Energetischen Gebäudesanierung führten „streng genommen“ zur sozialen Segregation der Mieter oder zum wirtschaftlichen Ruin der Genossenschaften.